Das Hochzeitskonzept – wie starten?

Wenn sich Brautpaare bei mir melden und nach einem Kennenlerngespräch fragen, freue ich mich immer besonders darüber, wenn sie mich dafür zu sich nach Hause einladen. Nicht, dass es mir in meinem Büro nicht gefällt (ich finde es sogar ganz wunderbar), aber bei den Brautpaaren zu Hause habe ich einfach direkt dir Gelegenheit sie von ihrem Stil her kennenzulernen. Wie sieht die Einrichtung aus? Welche Farben werden genutzt? Welche Materialien? Wundert euch also nicht, wenn sich ein Weddingdesigner zu Beginn einer Hochzeitsplanung bei euch zuhause direkt neugierig umschaut, sobald er durch eure Tür hineinkommt. 🙂

Der Grund dafür ist total simpel. Wenn ihr mich mit der Hochzeitsplanung betraut, möchte ich euch natürlich eure ganz individuelle Traumhochzeit bieten – und das kann ich nur, wenn ich weiß, was euch gefällt und eure ganz individuellen Vorlieben kenne. (Übrigens ist es anders herum genauso: auch ihr könnt anhand von meinen Beispielarbeiten prüfen, ob ihr meinen Stil mögt und euch vorstellen könnt, dass ich eure Traumhochzeit planen kann. 😉 )

Beginn der Hochzeitsplanung

Zu Beginn der Erstellung eures Hochzeitskonzepts ist es daher ganz wichtig, dass ihr euch mit euch beschäftigt, lasst erst einmal alle Inspirationen aus der Hochzeitswelt beiseite und schaut euch bei euch zuhause um. Was seht ihr? was gefällt euch?

Fragen, die ihr euch stellen könnt, sind:

  • welche Farben seht ihr in eurer Wohnung? mögt ihr silber, gold, kupfer?
  • welche Hobbies habt ihr?
  • seid ihr eher minimalistisch eingerichtet? oder rustikal?
  • mögt ihr Neubau oder Altbau? Einen bestimmten Baustil?
  • Seid ihr Boho-Herzen oder wahre Hippies?
  • Liebt ihr den Zauber von ganz klassischen Einrichtungen?
  • welche Farben tragt ihr gerne? welche befinden sich in eurem Kleiderschrank?
  • was sind eure Lieblingsfarben? Mit welchen Farben verbindet ihr etwas schönes?
  • welche Formen findet ihr schön?

Die Liste könnt ihr noch beliebig lang fortsetzen. Kurz gesagt: macht euch darüber Gedanken, was euch fröhlich macht und womit ihr euch wohlfühlt.

Zum Schluss solltet ihr einmal die Augen schließen und versuchen euch euren großen Tag vorzustellen. Was seht ihr? Welche Momente sind euch wichtig? Woran wollt ihr euch erinnern?

Schreibt am Besten alles auf. Vielleicht schreibt auch jeder von euch eine eigene Liste (z.B. an einem gemütlichen Abend mit etwas Vino?) und ihr vergleicht dann?

Als Ergebnis erhaltet ihr dann eine gemeinsame Liste mit euren ganz persönlichen Vorlieben – ein perfekter Start in die Hochzeitsplanung. Diese Liste wird euch helfen, einen kühlen Kopf zu bewaren.

Wenn ihr euch mal in der Planung verrennt dann holt eure Liste heraus und besinnt euch auf das, was euch zu Beginn eurer Hochzeitsplanung für eure Hochzeit wichtig war.

Damit ist der erste Schritt getan.


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